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Hühnerherz, Moskitostich und einmal auf 2900 m hoch und wieder runter

Holaaaaa Freunde, Soooo die letzten paar Tage ist wieder eine Menge passiert. Fangen wir mit Alina an….Alina’s Beine zählen nämlich momentan sage und schreibe 73 Moskitostiche;-) Woher die kommen?? Tja wenn wir das wüssten. Für Tipps und Ratschläge wie man den Drecksviechern den Kampf ansagen kann sind wir sehr dankbar!! Obwohl das Essen hier bis jetzt ja eigentlich wirklich super war-bis auf einige kleine Ausnahmen, haben wir neulich in Alinas Suppe einen außerordentlich interessanten Fund gemacht- ein Herz. Wir vermuten, dass es sich um ein Hühnerherz handelt, da es wirklich sehr klein war aber man konnte trotz der kleinen Größe den Herzzugang und andere Merkmale ziemlich gut erkennen! Bei der Arbeit läuft es auch gut, Alina gibt fleißig Englischunterricht für die ecuadorianischen Teenager. Könnt ihr euch vorstellen das meinen einen Haufen Kinder einen ganzen Nachmittag mit einem völlig simplen Spiel beschäftigen und glücklich machen kann? Hier funktioniert es hervorragend. Das Spiel heißt Jungla (Dschungel) und hat eigentlich nur 3 wesentliche Figuren, eine Schlange, einen Vogel und einen Elefanten. Zwei Gruppen versuchen jeweils die andere aus dem Urwald zu vertreiben;-) Sehr geil und macht wirklich viel Spaß! Clari hat sich übrigens in ein Baby verliebt;-) Es heißt Micaela und ist wirklich unglaublich süüüß!! Clari ist übrigens schon so drin im Spanisch (zumindest was das ständige nnachfragen angeht), dass sie sogar schon auf deutsche Fragen von Alina mit dem spanischen „que“ (was) antwortet. Am Dienstag war morgens eine Réunion der Organisation, alle Mitarbeiter( waren echt viele) haben zusammen einen Gottesdienst gefeiert und danach gab‘s geiles Frühstück. Wir dachten eigentlich man bespricht dort wichtige Sachen zu Koordination der Projekte oder so…aber naja, hat nicht gestimmt;-) War ziemlich lustig weil uns der Bischof dort auf Deutsch begrüßt hat, er hat in seiner Studienzeit 5 Jahre lang in München studiert. Nachdem er sich über Aach (den Namen) lustig gemacht hat mussten wir an die Jungs aus Oldenburg denken;-). Gestern hieß es dann beim Mittagessen: Ihr müsst morgen nach Quito fahren wegen eurem Visum. Hierzu muss man sagen das dieses gekackte Visum uns schon in Deutschland ziemlich gernervt hat, letzte Woche mussten wir dann unseren Reisepass wegschicken- Da man dieses wahnsinnige Visum (für 7 kleine Monate) hier in Ecuador nocheinmal bestätigen lassen muss, natürlich geht das nur in der Hauptstadt! Nach eindringlichen Fragen, ob man dazu nicht persönlich nach Quito reisen muss und ein Foto benötigt wird, wurde natürlich alles verneint:“ Neiiiin, es reicht vollkommen aus den Reisepass nach Quito zu schicken“. Tja falsch gedacht, wie gesagt sollten wir nach Quito fahren. Die Adresse und die Uhrzeit wann wir mit dem Bus losmüssten würde sie uns später per e-mail schreiben. Es kam dann aber natürlich doch alles anderes. Auf einmal hieß es der gute Padre REIST mit euch, ist er auch;-) Um 6 Uhr heute Morgen ging es dann los. Wir brauchten natürlich wieder knappe 3 Stunden für 133 Kilometer aber man muss auch sagen das diese Stadt knapp 2900m hoch liegt. In dem komischen „Amt“ für Visazeugs meinte der gute Padre dann:“Also, ihr fahrt dann heute noch nach Santo Domingo zurück oder?, cioa“. Bis zu diesem Zeitpunkt dachten wir er fährt mit uns nach Quito UND wieder nachhause! Da standen wir dann also haben einen Zettel ausgefüllt und wurden weitergeschickt um ein Foto machen zu lassen. Die liebe Frau aus dem Amt hat uns aber irgendwie angesehen das wir den Weg zum nächsten Amt niemals finden würden, weil wir auch nicht wussten wo genau wir uns in dieser Stadt gerade befinden. Sie hat uns dann begleitet wir ließen abartig hässliche Fotos schießen und waren um halb 12 mit alles Sachen fertig… Natürlich wollten wir, wenn wir schon da waren und eh selbst entscheiden konnten/mussten wann und wie wir zurückkommen, etwas von dieser riiiießigen Stadt sehen (Wir sind ne Dreiviertelstunde mit dem Bus durch die Südstadt gefahren und waren immer noch nicht am Ende, ja kleine Dorfkinder eben. Wir entschlossen uns dann die Altstadt zu besichtigen, nach einer äußert netten Begegnung mit einem Ecuadorianer der uns im Bus suchte um uns bis zur Basilika zu begleiten und uns vor sämtlichen Gefahren im ganzen Land warnte ( näheres persönlich;-) wäre hier nicht angebracht) stiegen wir auf einer sehr gefährlich aussehenden Treppe zu einem Aussichtpunkt- WAHNSINN!!! Das Laufen in Quito war ziemlich anstrengend, da wir beide ja solche Sportskanonen sind und die Luft da oben doch wesentlich dünner ist als wir es sind;-) Also verbrachten wir den Nachmittag damit rumzuschlendern, Plätze, tolle Kirchen anzuschauen und natürlich eine südamerikanische Spezialität (Nein wir müssen euch enttäuschen kein Meerschweinchen sondern Empanadas) zu probieren- leeeecker. Ja das war unser kleiner, ziemlich kurzer, verstörender aber schöner Trip nach Quito- sicherlich nicht der letzte. Dann sind wir wieder 3 Stunden mit dem Bus zurückgefahren (Clari hat sich fast ins Hemd gemacht) und jetzt sind wir doch ziemlich müde und gehen bald ins Bettchen;-). Wir vermissen euch alle sehr! Bis ganz bald! Abrazos Alina & Clari





5.10.12 07:31
 
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